Was geschah auf der “Reise nach Tunguska”?
Eine kurze Zusammenfassung des Spielgeschehens:
35 Reisende unterschiedlicher Herkunft und Motivation begaben sich auf die lange Reise von Deutschland nach Wanawara, im eisigen Sibirien…
Einer der Reisenden, Professor Ademar von Drakenteich eröffnet bei einem feudalen Dinner im Speisewagen, dass er jedem Interessierten am nächsten Morgen seine bahnbrechende Erfindung präsentieren und erklären wolle, erscheint dann aber nicht zu den verabredeten Terminen.
Die Suche nach dem Wissenschaftler fördert irgendwann seinen übel zugerichteten, leblosen Körper im Teesalon zu Tage. Schnell kommt die Frage auf: Wo ist sein Assistent, welcher gestern noch alle Gäste unterhielt?
Nach einem Einbruch ins verschlossene Labor Professor Drakenteichs und der Auswertung dessen Tagebuchs, wird bald klar, dass es sich bei dem ebenso vielseitigen, wie charmanten Assistenten “Siegfried” keineswegs um einen Menschen, sondern um einen Automaton mit schwerwiegenden Fehlfunktionen handelt.
Zu allem Übel kommt hinzu, dass sich die Eisenbahnmannschaft samt Lok von dem in der sibirischen Eiswüste eingeschneiten Zug löst, um wenigstens das eigene Leben zu retten. Ein komfortables Verkehrsmittel wird somit zum Paranoia auslösenden Gefängnis.
Es folgen geradezu wahnwitzige Versuche, mehr über den Maschinenmenschen heraus zu finden, inklusive dem durch die anwesende Okkultistin durchgeführte Befragung des toten Professors, der Zusammenführung seines operativ entfernten Auges, seiner Dienstbrille und einem seltsamen Projektors - und viel brutaler Gewalt.
Auch untereinander herrscht bei den Reisenden Mißtrauen und Hinterlist, zwielichtige Anhänger der finsteren Sekte des “Großen Calynx” führen im Schlafabteil Nr.7 eine Dämonenanrufung durch, da sie ganz eigene Ziele verfolgen und auch nicht vor der Opferung Unschuldiger zurück schrecken, es wird spioniert und gegenspioniert, die Frauenbewegung nimmt bedenkliche Züge an, Alarmanlagen werden gebaut, eine Atlantis-Theorie wird gefestigt, eine Aetherschiffcrew rekrutiert einen geflohenen Mörder, nebenbei verbreitet der blutrünstige Siegfried Angst und Schrecken, es fließt literweise Blut, Geschosse fliegen durch die Abteile.
Irgendwann kommen die Anwesenden zu dem Schluss, dass nur ein spontan veranstalteter Tanztee sie zu retten in der Lage ist…
Nie wieder werden sie das Lied “Ein Freund, ein guter Freund” ohne Vorbehalte hören können.
Danksagung:
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal in aller Herzlichkeit für die grandiosen Ideen der Spieler, die wunderbaren Verkleidungen, Props und eingesetzten Waffen, das faire Miteinander aller Beteiligten und all den Spaß bedanken.
Besondere Hochachtung gebührt dem Talent unseres NSCs Florian Kasper (alias Siegfried), dem es gelang quasi im Alleingang eine dichte Atmosphäre der Angst und des Schreckens zu verbreiten.
Weitere Danksagungen gehen an das freundliche und geduldige Team des Wolkensteiner Zughotels, welches unser wildes Treiben mit stoischer Gelassenheit und Zuvorkomnis ertrug.
Was noch?
Wir hoffen, dass Ihr an dem Spiel mindestens ebenso viel Freude hattet wie wir. Für Anregungen, Fragen, Wünsche und Kritik könnt Ihr Euch gerne über das Forum unseres Blogs an uns wenden, oder dafür die unter “Anmeldung” angegebene E-Mailadresse nutzen.
Natürlich freuen wir uns sehr über Eure Fotos und eventuellen Filmchen, ebenso aber auch über alles sonstige Material (wie z.B. Bauanleitungen Eurer Waffen, Schnittmuster der Kleidung, Bastelanleitungen Eurer Props und ähnliches), denn wir planen eine recht komplexe DVD zum Spiel heraus zu bringen.
Um Eure Fotos einfach und für alle zugänglich zu machen hoch zu laden, meldet Euch doch einfach in unserem Rauchersalon an!
Auf bald,
Euer Calynx-Team (Johanna, Alex und Boris)